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Airtel Weza

Ein Gruppensparkonto gibt Frauen in Uganda mehr Sicherheit für ihre Ersparnisse.

Die Grameen Foundation und Airtel, einer der führenden Mobilfunkanbieter in Uganda, haben 2014 gemeinsam das Gruppen-Sparkonto Airtel Weza entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Konto, dass die Eingabe von drei verschiedenen Pins von ebenso vielen Gruppenmitgliedern erfordert, bevor es zu einer Auszahlung kommt. Um sicherzustellen, dass einzelne Mitglieder sich nicht gegen andere verschwören können, werden bei der Abhebung zusätzlich Info-SMS an alle Mitglieder versendet.

Ein ähnliches System hatte bereits offline existiert – anstelle eines physischen Bankfachs ist das Konto jetzt digital. Und die drei Pins ersetzen die drei Schlösser, die den Zugang zum Bankfach bisher gesichert hatten. Bisher gibt es den Service nur in der Region Kamuli, er soll aber auf weitere Provinzen in Uganda ausgedehnt werden.

Airtel Weza richtet sich vor allem an Frauen, die Teil einer Spargruppe sind, und ihr Geld sicher und einfach aufbewahren wollen. Es stimuliert zudem auch die lokale Wirtschaft – in einer Studie hatten über 40 Prozent der Frauen berichtet, dass sich durch den Besitz eines Handys Zugang zu einer Fülle von einkommensgenerierenden Möglichkeiten hätten, die ihnen vorher verschlossen waren.

Finanzielle Inklusion

Weltweit erhalten immer mehr Menschen durch ihr Handy zum ersten Mal Zugang zu Finanzgeschäften – ohne je eine Bank zu betreten.

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