©flickr / Ken Banks

Bonsaaso Villages Telemedicine

Telefonische Fachberatung für medizinisches Personal auf dem Land.

In der Region Bonsaaso gibt es nur sieben Gesundheitszentren. Das heißt, die Bewohner müssen für ihre Gesundheitsversorgung oft weite Wege zurücklegen. Die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung will im Rahmen einer Public Private Partnership die Gesundheitsversorgung wesentlich verbessern – über eine Gesundheits-Hotline. Damit diese nutzbar ist, musste die Netzabdeckung der Region erhöht werden. Zusätzliche Funkmasten und Antennen sorgen nun dafür, dass alle sieben Gesundheitszentren und die meisten Dörfer rundherum Handynetz haben. Die Gesundheitsstationen wurden mit Handys ausgestattet und eine kostenlose Gesundheitsnummer eingerichtet. Krankenschwestern, Hebammen und Ärzte wurden in einem Workshop darin geschult medizinische Beratung über das Telefon zu vermitteln und zu empfangen. Durch den Ausbau der Handyverbindung haben jetzt die Gesundheitshelfer die Möglichkeit, mit einem Spezialisten im Referenzkrankenhaus des Distrikts zu sprechen. Außerdem lernten sie den Umgang mit einer Diagnose-Software, die ihnen dabei hilft im Beratungsfall zu entscheiden ob eine Überweisung ins Distriktkrankenhaus sinnvoll ist – zum Beispiel bei Herzproblemen. Falls ein Patient eine weiterführende Behandlung benötigt, können Zuständigkeiten und Verfügbarkeiten schnell geklärt werden. Das mHealth Projekt ist eine Zusammenarbeit mit dem Millennium Villages Project (MVP), den Ministerien für Gesundheit und Kommunikation in Ghana und den Telekommunikationsunternehmen Airtel und Ericsson.

Diesen Case haben wir auf unserer Forschungsreise, dem lab around the world, entdeckt.

novartisfoundation.org

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