© flickr / Volker Agueras Gäng

Coding da Vinci

Dieser Hackathon denkt die Nutzung öffentlicher Kulturdaten neu.

Wer denkt, Kultur und Technik gehen nicht zusammen, der wird mit diesem Hackathon eines Besseren belehrt: Seit 2014 treffen sich in Deutschland Entwicklerinnen und Designer zum 10-wöchigen Kultur-Hackathon Coding da Vinci um neue Nutzungsmöglichkeiten für offen zugängliche Kulturdaten herauszufinden. Der Kreativität für neue Anwendungen, mobile Apps, Dienste, Spiele und Visualisierungen sind dabei keine Grenzen gesetzt! 

2014 stellten 16 Kultureinrichtungen aus Deutschland im Rahmen des Hackathons ihre digitalen Datensätze, die vorher nur schwer zugänglich gewesen waren, zur freien Verfügung. Daraufhin sammelten 150 Teilnehmer innerhalb von 10 Wochen ihre Projektideen, 17 schafften es in die engere Auswahl. Gewonnen haben unter anderem die Entwickler der App zzZwitscherwecker: Anstatt durch nerviges Weckergeklingel wird man hier von Vogelgezwitscher, basierend auf den Vogelstimmen-Datensätzen des Naturkundemuseums geweckt. Der Wecker kann nur ausgestellt werden, indem man die richtige dazugehörige Vogelart unter vier verschiedenen Möglichkeiten auswählt.

Ziele des Hackathons sind zum einen eine bessere Vernetzung zwischen Kultur und Technik, aber auch Kultureinrichtungen bei ihre Datenbereitstellung und -aufbereitung zu unterstützen. Dass immer mehr öffentliche Einrichtungen wie Museen und Bibliotheken ihre Bestände digitalisieren, haben wir in unserem Case-Beispiel zur Europeana bereits dargestellt. In Zusammenarbeit mit Entwicklern soll es nun darum gehen, die Möglichkeiten dieser digitalen Kulturproduktion auch kreativ zu nutzen.

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Hackathons

Produktive Programmier-Parties: Hackathons schaffen Raum für die Entwicklung neuer Ideen.

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