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DC Action for Children

Dieses soziale Projekt sammelt Daten, die zeigen wie es Kindern in ihren Stadtteilen ergeht.

DC Action for Children ist eine datengetriebene Kinderhilfs-NGO in Washington, die mit DataKind, einer Organisation, die sozialen Einrichtungen bei der Datenanalyse hilft, zusammenarbeitet. DC Action for Kids brachte Daten in Form von offiziellen Statistiken und eigenen Erhebungen mit, die sie selbst nicht analysieren konnten. Gemeinsam mit dem DataKind-Team gelang es, interaktive Stadtkarten zu erstellen, auf denen erstmals die Lebensbedingungen in verschiedenen Vierteln entlang verschiedener Dimensionen sichtbar wurden.

Nach der Analyse konnten folgende Fragen beantwortet werden. Wie verhalten sich Durchschnittseinkommen und der Anteil alleinerziehender Mütter zu Schulnoten und Jugendarbeitslosigkeit? Gibt es vielleicht sogar eine Korrelation zwischen der Häufigkeit von Lebensmittelläden und Gang-Gewalt? Ein Muster stach in den Analysen besonders hervor: In den Stadtvierteln, die über eine Vorschulinfrastruktur verfügten, schlossen die Schüler drei Jahre später doppelt so gut in Rechnen und Lesen ab, als die in den Vierteln ohne Kindergärten und Vorschulen. Der Bürgermeister brachte daraufhin eine Gesetzesvorlage ein, nach der zukünftig in der ganzen Stadt in Vorschulen investiert werden soll.

Statstics for Washington

Kartismus

Immer mehr Daten werden über Karten dargestellt. Wer macht was wann und vor allem wo?

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