©flickr / Stephen Melkisethian

Demand Progress

Eine Petitions-Plattform gegen Zensur und Überwachung im Netz.

Am 18. Januar 2012 blockierten rund 115.000 Websites in den USA,

darunter auch führende Internetdienstanbieter wie zum Beispiel

wikipedia, den Zugang zu ihren Inhalten. Nutzer wurden stattdessen dazu

aufgerufen, ihre Stimme gegen zwei umstrittene Gesetzesentwürfe ihrer

Regierung, den Stop Online Piracy Act und den Protect IP Act,

einzubringen.

Eine zentrale Rolle bei dieser Protestbewegung spielte Demand

Progress, eine US-Petitions Website und Lobby-Gruppe, die sich explizit

gegen Überwachung und für Freiheit im Internet einsetzt. Über eine

Million Mitglieder verzeichnet die Plattform bereits. Gegründet wurde

die Seite unter anderem von dem Programmierer und Aktivisten Aaron

Swartz, der sich im Alter von 26 Jahren das Leben nahm, nachdem gegen

ihn ein Gerichtsverfahren wegen illegalem Download von 4,8 Millionen

wissenschaftlichen Artikeln einer Zeitschriftendatenbank eingeleitet

worden war.

Die Petitionen von Demand Progress richten sich gegen jegliche Form

der Überwachung durch die Regierung und kämpfen für Datenschutz im

Internet und Presse-und Meinungsfreiheit. Viele Kampagnen waren

erfolgreich, u.a. "Protect Net Neutrality and the Open Internet".

Diese richtete sich gegen Zensurbestrebungen der US-Kommission FCC, die

für die Regelung von Kommunkationswegen (Rundfunk, Satellit, Kabel)

verantwortlich ist.

Diesen Case haben wir im Social Tech Guide entdeckt.

©flickr / Sage Ross

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Digitalkampagnen

Virtuelle Petitionswellen schwappen durch das Internet. Denn über Digitalkampagnen kann jeder die Massen für sein Anliegen mobilisieren.

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