© flickr / jacinta lluch valero

e- Warehouse

In Kenia lernen Bauern, wie sie ihr Getreide zu einem besseren Preis verkaufen.

Farmer, insbesondere Mais-Farmer, wollen nach der Ernte ihr Getreide meist so schnell wie möglich an den ersten Interessenten verkaufen. Dieser bieten ihnen allerdings oft einen schlechten Preis an, da er weiß, dass die Bauern verkaufen müssen. Das e-warehouse Programm der Grameen Foundation will diese Situation verbessern: Bereits vor der Aussaat stellen sie wichtige Mittel und Informationen über Saatgut, Pestidize und Dünger zur Verfügung. Während der Aussaat beraten sogenannte Village Knowledge Worker (VKW) die Kleinbauern über das neue Programm e-warehouse und registrieren interessierte Bauern per Tablet für das Programm. Die VKW werden in einem speziellen Programm geschult, meist handelt es sich selbst um Bauern vor Ort. Für jeden registrierten Farmer erhalten sie eine Provision von ca. 20 Kenianischen Shilling.

Nach der Ernte helfen die VKW den Bauern mit wichtigen Informationen darüber, wie sie ihr Getreide lagern können, um zu einem späteren Zeitpunkt mehr Geld dafür zu bekommen. Dafür zeigen sie den Bauern öffentliche Lagerhäuser, die nichts kosten. Sie geben auch einfache Tricks, wie beispielsweise Maissäcke nicht auf den Boden zu stellen, da der Mais sonst feucht und schimmelig wird. Nach der Ernte nehmen die VKWs auf, wie viele Getreidesäcke der Bauer für später einlagern möchte. Diese eingelagerten Säcke können dann gesammelt an einen Großkäufer für einen besseren Preis verkauft werden. Weil das allerdings oft ein bisschen Zeit braucht,  können die Bauern mithilfe von Mikrokrediten diese Wartezeit überbrücken. Somit fungieren die VKWs als Schnittstelle zwischen den Bauern und der Grameen Foundation, die sich um den Verkauf der Waren kümmert.

grameenfoundation.org

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Wer Handys sät, erntet SMS: Kleinbauern in armen Ländern verschaffen sich per Handy Zugang zu wichtigen Infos.

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