EVOKE

Ein Online-Spiel, bei dem man virtuell reale Probleme löst. Edutainment, bei dem man auch eigene Projekte in der realen Welt starten soll und sogar Förderungen dafür bekommen kann.

Evoke ist eine Alternate Reality Game des Weltbank Instituts, in der sich die Spieler mit realen sozialen Fragen auseinandersetzen. Zunächst muss man sich ein Superheldenprofil erstellen und ein paar Sätze zum eigenen Lebenslauf schreiben. Jeden Mittwoch wird ein Problem in Form einer Comic-Story herausgegeben. Die Probleme beziehen sich auf reale Konflikte, mit der die UN sich beschäftigt, also zum Beispiel Katastrophenhilfe, Unterdrückung von Frauen oder Wasserkonflikte.

Zunächst muss man zum aktuellen Problem recherchieren und seine Ergebnisse veröffentlichen. Dann soll man handeln – eine kleine, einfach umsetzbare Tat in der realen Welt durchführen, die hilft das Problem anzugehen. Schließlich beschreibt man eine Utopie, wie man sich die Welt zu dem Thema im Jahr 2020 vorstellen würde. Diese drei Punkte einer Mission muss man mit Blogeinträgen, Fotos oder Videos einreichen und bekommt dann Punkte, die man gegen Superhelden-Fähigkeiten eintauschen kann, etwa Kreativität, Mut oder Teamfähigkeit.

Wenn man eine bestimmte Anzahl von Problemen gelöst hat, bekommt man den Status eines "Weltbank-EVOKE Sozial-Innovators" und kann sich für Fundings eigener Projekte bewerben.

Das Spiel wurde von der Weltbank mit Hilfe der Computerspiele-Expertin Jane McGonigal entwickelt und hat im Bereich des social gamings viele Preise gewonnen, unter anderem beim Games for Change Festival 2011.

Auch wenn es nur eine Staffel in 2010 gab, ist EVOKE immernoch verfügbar und alte Episoden können nachgespielt werden.

©flickr / PROWorld Bank Photo Collection

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