©flickr / Eric Verspoor

Eyes on Darfur

Satellitenbilder zeigten die aktuelle Situation in 12 Dörfern in Darfur und verschafften dem Konflikt durch die direkten Bilder mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Eyes on Darfur wurde im Juni 2007 von Amnesty International und der American Association for the Advancement of Science (AAAS) ins Leben gerufen, um dem Konflikt mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Auf der Website konnte man die aktuelle Situation von zwölf Dörfern in Darfur über Satellitenbilder beobachten. Menschenrechtsverletzungen oder Brandschatzungen konnten von jedermann eingesehen werden, die Bilder waren der Beweis. Auf Eyes in Darfur kann man auch persönliche Berichte von Augenzeugen lesen. 

Amnesty International lobte sich selbst und sprach davon, dass die Webseite zu einer Taktikänderung der Sudanesischen Regierung geführt habe. Die Zahl der Besucher war mit ca. 85.000 pro Tag tatsächlich recht hoch, ebenso die Besuchszeit mit 6 bis 7 Minuten. Die Aktion ist mittlerweile beendet, und Südsudan ist eine unabhängige Republik. Die Satellitenbilder sind immer noch abrufbar, werden aber nicht mehr aktualisiert. Wer wissen will, wie es aktuell um den Südsudan steht, der wird auf die Südsudan-Seite von Amnesty International USA weitergeleitet.

In Zukunft könnten solche Initiativen unter dem Motto „Die Welt sieht zu“ Informationen aus erster Hand generieren und gleichzeitig Druck auf die Beobachteten ausüben. Das Projekt ähnelt George Clooneys Satellite Sentinel.

Eyesondarfur.org

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