© flickr / Josh Zakary

Flüchtlingsapp

Diese App hilft Flüchtlingen, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden.

Viel besitzen Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Europa nicht, ein Smartphone haben jedoch die Meisten dabei. Genau dies möchte die Stadt Witten nun nutzen, um die Flüchtlinge besser zu unterstützen. Eine App hilft ihnen nun, sich in der fremden Umgebung besser orientieren zu können und ist wesentlich praktischer als beispielsweise eine dreißigseitige Broschüre. In Kooperation mit dem Unternehmen CityGuide, das kurz zuvor eine Tourismus-App für Witten herausgab, wurde die App erweitert und die Informationen aus der Broschüre einfach eingepflegt.

Die Kosten dafür übernahm das Unternehmen gleich mit. Dort werden nun nützliche Angebote, Informationen und Tipps für die Flüchtlinge gebündelt. Auf Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch. Wo werden Sprachkurse angeboten, wo kann man übernachten und wo bekommt man günstig Kleidung oder etwas zu essen? Alles auf einen Blick. Der Erfolg der App hängt aber auch mit dem relativ großen, freizugänglichen WLAN-Angebot der Stadt zusammen. Anderenfalls wäre die Umsetzung des Projektes wohl unmöglich. Bereits am ersten Tag wurde die App von über 100 Nutzern runtergeladen. Vom Projekt ließen sich auch andere Städte, wie Aachen und Köln inspirieren und prüfen derzeit eine Umsetzung.

Momentan ist die App jedoch nur Teil der Tourismus-App, die Angebote für Flüchtlinge findet man in der Rubrik „Soziales Engagement“. Dort sind in mehreren Kategorien zahlreiche gemeinnützige Vereine aufgelistet, an die sich die Flüchtlinge wenden können.

Digitalkampagnen

Virtuelle Petitionswellen schwappen durch das Internet. Denn über Digitalkampagnen kann jeder die Massen für sein Anliegen mobilisieren.

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