©flickr / Michel Vorsprach

Fluthilfe Dresden

Wie Fluthelfer sich in Deutschland via Facebook organisierten.

Fluthelfer müssen sich gut organisieren, damit sie dort anpacken können, wo sie am meisten gebraucht werden. Social Media können dabei als Schnittstelle eine wichtige Rolle spielen.

Wo gibt es noch Sand? Auf welchem Dachboden kann ich wichtige Dinge in Sicherheit bringen? Wo werden noch Helfer gebraucht? All diese Fragen können meist schneller und direkter über Online-Plattformen wie Facebook beantwortet werden, als durch eine zentrale Koordinierungsstelle. Ein Beispiel hierfür ist die Facebook-Seite Fluthilfe Dresden, die innerhalb von vier Tagen mehr als 40.000 Kontakte versammeln konnte (Artikel über die Gruppengründer) und Bedarfe, Freiwillige einfach per Smartphone koordinierte.

Die Fluthilfe Dresden ist nicht die einzige Hochwasser-Facbook-Gruppe. Einen Überblick gibt es hier. Doch es wird nicht nur Facebook zur Koordination von Helfern verwendet – teilweise werden sogar eigene Plattformen aufgebaut. Ein Beispiel ist das Hochwasser-Hilfe-Netzwerk der bayerischen Piratenpartei, das allerdings weit weniger Traffic hat, als die entsprechenden Facebook-Gruppen.

Hurrikan "Sandy" und auch bereits das Erdbeben in Haiti haben gezeigt, dass Online-Fundraising im Katastrophenfall die Nr. 1 ist – wer schnell spenden möchte, der nutzt vor allem Internet oder SMS.

Auch wenn es hoffentlich nicht so bald wieder nötig ist – eine Flut-App sollte man sich auch in Deutschland aufs Handy laden können. In den USA gibt es so etwas bereits. Das American Red Cross beispielsweise, hat eine Hurricane App entwickelt, die Betroffene warnt, Notunterkünfte aufzeigt, Notmeldungen verbreitet usw. Weitere spannende Beispiele zur digitalen Katastrophenhilfe haben wir in unserem Trend Digitale Nothilfe gesammelt.

Facebook.com/FluthilfeDresden/

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