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Indiephone

Indiephone verbindet tolles Design und Software mit strikten Datenschutzregeln.

Ein schwieriges Hindernis gegenüber Versuchen, Kontrolle über die eigenen Daten im Smartphone zu behalten, stellt meist das Endgerät selbst dar. Vor allem Produkte von Apple und Google beinhalten bereits von Haus aus viele Funktionen zur Datenauswertung, die auch nicht deaktiviert werden können.

Indiephone kommt mit einer Hardware, welche die Privatsphäre und Datenschutz des Nutzers respektieren – und zeichnet sich daduch sehr mutig von seiner Konkurrenz ab. Anders als beim Blackberry, das die Daten einfach verschlüsselt, dezentralisiert das indiephone die persönlichen Informationen des Nutzers einfach – und macht es damit zwar nicht unmöglich, aber sehr schwierig und teuer für andere an die Daten zu gelangen. Es wäre zudem das erste seiner Art, das Hardware, Software und Cloud mit einem erstrangigen Design verbindet.

Bisher steht leider noch nicht fest, wann und ob dieses Produkt fertiggestellt wird und ein Blick auf die Website verrät, dass die Betreiber ihre Ambitionen deutlich zurückgeschraubt haben. Die ursprüngliche Idee vom Aufbau einer kompletten Social Media Plattform wurde aufgegeben. Die Präsentation des Geschäftsführers Aral Backan klingt sicher sehr leidenschaftlich und verlockend, aber es bleibt abzuwarten, ob das kleine Team in Brighton es wirklich mit der Designabteilung von Apple aufnehmen kann. Schon allein das sagt einiges aus über den aktuellen Stand von Datenschutzprojekten.

Diesen Case haben wir im Social Tech Guide entdeckt.

©flickr / re:publica/Gregor Fischer

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