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mChanga

So geht Online-Fundraising in Kenia.

In Kenia ist es üblich zu Hochzeiten, Geburtstagen oder einfach jedem anderen Anlass gemeinsam Geld zu sammeln. Das ist so etabliert, dass diese Form von Fundraising-Event einen eigenen Namen hat: Harambee oder Changa. Ein Harambee wird in der Zeitung oder auch über facebook bekannt gemacht – und zwar mit maximaler Transparenz. So kann ich zum Beispiel einer Facebook-Seite entnehmen, welche Krankheit Frau Wangui in den finanziellen Ruin getrieben hat und dass ihre Tochter jetzt kein Geld mehr für die Beerdigung hat. Sie ruft deshalb Familie und Freunde zum Spenden auf. Mit den Einnahmen solcher Spendenaktionen werden nicht nur Beerdigungszeremonien oder Familienfeste finanziert, sondern auch medizinische Behandlungen und Schulgebühren bezahlt. Auf der Online-Plattform M-Changa sammeln seit 2012 schon Tausende Kenianer per Internet oder Handy für den guten Zweck. Mehr als 12.000 hatten im März 2014 die Plattform bereits genutzt.

Erfolgsfaktoren: mChanga ist eine „kulturell“ getriebene Innovation, nutzt die erfolgreiche Innovation M-Pesa und wurde von Start-Up Profis gegründet.

Mehr über Fundraising in Kenia, erfährst Du in unserem Blog-Artikel.

Diesen Case haben wir auf unserer Forschungsreise Lab around the world entdeckt.

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Online Fundraising

Online Fundraising etabliert sich als ein wichtiger Standard des Spendensammelns

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