©flickr / Gord McKenna

Open University of West Africa

Eine Uni in Ghana lockt mit neuen Anreizen für ihre Online-Kurse.

Warum sind MOOCs in Westafrika kein Erfolgsmodell? Immerhin kann man in den Massive Open Online Courses kostenlos aus Vorlesungen von international renommierten Professoren lernen! Und viele Millionen junge Afrikaner, die studieren möchten, es sich aber nicht leisten können, haben zunehmend Zugang zum Internet. An den MOOCs nehmen sie trotzdem kaum teil. Die Open University West Africa in Ghana (OUWA) möchte das ändern. Deshalb fördert sie nicht nur den Zugang zum Internet, sondern bietet auch andere Anreize: Wer beispielsweise sieben MOOCs erfolgreich absolviert, dem winkt ein Job an der Uni oder in deren Netzwerk. „So hat sich die Zahl der Studenten, die einen Kurs beendet haben, versiebenfacht“, sagt John Roberts, Mitgründer und Präsident der OUWA. Mehrere Hundert Studenten haben bereits ein Studium an der Open University absolviert. Die Kombination aus freien Online-Inhalten und einem Offline-Netzwerk, etwa mit anderen Unis oder Ausbildungsprogrammen von Krankenhäusern, fördert das Wachstum des Modells. Ein weiterer wichtiger Schritt wird die Anerkennung der Abschlüsse sein: Dazu arbeitet die OUWA im Moment mit der UoPeople zusammen (Stand: September 2015).

Diesen Case haben wir auf unserer Forschungsreise Lab around the world entdeckt.

ouwa.org

ouwa.org

© flickr / unamid-photo

© flickr / unamid-photo

Bildung für alle

Online-Lernangebote mischen den Bildungssektor auf – und bringen enormes soziales Potential mit sich.

Zum Trend
Alle Trends