Retr3D

Funktioniert das noch oder kann das weg? Nur wohin? Diese Frage stellt sich zumindest bei Elektronik nicht mehr, denn daraus werden jetzt 3D-Drucker gebaut.

Eigentlich warten wir auf neue Produkte, die der 3D-Drucker schneller, besser und günstiger als herkömmliche Produktionsweisen herstellen kann, siehe unter anderem 3D-gedruckte Wetterstationen. Aber hier geht es diesmal um die Herstellung des 3D-Drucker selbst. Denn was bringen hilfreiche und kostengünstige 3D-Drucke, wenn der Drucker für den Druck nicht vorhanden oder bezahlbar ist?

Hier schafft Elektroschrott und die von Techfortrade entwickelte Open Source Software Retr3D Abhilfe. Je nach vorliegenden Elektronikteilen generiert die Software ein Design, welches mittels Phyton Skript in FreeCAD designt wird – und der 3D-Druck kann beginnen. Die Kosten für einen solchen 3D-Drucker liegen um die 100 US-Dollar.

Techfortrade sieht in diesem Projekt das Potenzial, in Entwicklungsländern langfristig Produkte und Ersatzteile direkt vor Ort günstig herzustellen.
Aktuell werden Organisationen wie das FabLab Oaxaca in Mexico, das Africa Born 3D Printing in Kenia sowie das Stamwa Technology Innovation Centre in Tansania im Rahmen von Retr3D für das Thema sensibilisiert und ausgebildet.

Screenshot techfortrade.org 08.2016

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