Samaritans Radar

KI für Suizidprävention


Die Samaritans wollten noch mehr Leben retten. Die NGO hilft in Großbritannien und Irland Menschen aus der Krise, die von Selbstmordgedanken geplagt sind. Mit dem von KI gespeisten Samaritans Radar sollte die Hilfe über Twitter automatisiert werden. Die App meldete ihren Nutzern jene Follower, die sie als suizidgefährdet einschätzte. Führte eine einfache Keyword-Analyse zu mehr Mitmenschlichkeit? Das Präteritum in den Sätzen zuvor lässt es vermuten: Nein, die App ging nach hinten los. Die Öffentlichkeit beschwerte sich über mangelnden Datenschutz: Jemanden quasi öffentlich als potentiell depressiv zu bezeichnen, gehe zu weit. Der unausgereifte Radar wurde nach einer Woche gelöscht.  

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