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Shopsoko

Ein Online Shop verhilft afrikanischen Künstlerinnen zur mehr Selbstständigkeit.

Die Online-Plattform SOKO will Frauen in Subsahara-Afrika helfen, wirtschaftlich unabhängiger zu werden. Das Besondere ist: Die Verkäuferinnen brauchen nur ein einfaches Handy, um ihre Produkte über SOKO anzubieten, weder ein Smartphone noch Internetzugang. Via SMS können sie sich ein Profil anlegen und Bilder und Produktbeschreibungen versenden. Den Verkaufserlös erhalten sie an ausgewiesenen Kiosken – auch ohne Bankkonto. Für die afrikanischen Verkäuferinnen bedeutet das den direkten Zugang zum weltweiten Markt – ohne Zwischenhändler. Auf diese Weise können die Frauen mehr Geld verdienen und werden wirtschaftlich selbstständiger.

Für den Konsumenten läuft alles wie gewohnt. Auf Online-Plattform sucht man sich im Shop ein Produkt aus, legt es in den Warenkorb, bezahlt und bekommt die Ware nach Hause geliefert.

Die Gründerin des Social Business, Gwendolyn Floyd, sagt, dass SOKO Designern und Kunsthandwerkern die Möglichkeit geben will, ihre Produkte online und somit weltweit anzubieten: "Kunsthandwerkerinnen werden dabei unterstützt, globale Unternehmerinnen zu werden, indem sie ihre Handys als Türöffner zum weltweiten Markt nutzen. Wenn Frauen die institutionelle Diskriminierung überwinden, werden sie als Arbeitskräfte akzeptiert, gerechter bezahlt und treffen bessere Zukunftsentscheidungen für ihre Kinder. Sie können ökologisch nachhaltiger handeln und es kommt seltener zu häuslicher Gewalt."

Diesen Case haben wir im Social Tech Guide entdeckt. Übersetzt aus dem Englischen hat ihn freundlicherweise unsere Zeitspenderin Janina Heppner.

shopsoko.com

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©flickr / yooperann

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Trade statt Aid

Armen Menschen wird Hilfe nicht geschenkt, sondern verkauft. Oder sie machen sich selbstständig.

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