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SokoText

Kleinhändlern können in Nairobi zu Großhändlerpreisen einkaufen.

Gemüsehändler und Kioskbesitzer spielen für die Ernährung in Nairobis Slums eine wichtige Rolle. Doch weil sie nur in kleinen Mengen ein- und verkaufen können, müssen sie ihre Preise entsprechend hoch ansetzen. Großabnehmer können insgesamt viel günstiger einkaufen und dann auch den Endabnehmern bessere Preise bieten. Das Social Business SokoText will mithilfe von SMS-Sammelbestellungen auch Kleinhändlern die Großhändlerpreise ermöglichen. So funktioniert's: Der Gemüsehändler sendet seine Bestellung per SMS an die SokoText-Sammelnummer: zwölf Kilogramm Bohnen und fünf Kilogramm Tomaten. SokoText sammelt die Bestellungen der Gemüsehändler aus dem Slum und kauft auf dem Großmarkt ein. In einem Sammelladen im Slum gibt SokoText dann die Bestellungen an die Kleinhändler ab. Fünf internationale Studenten haben das Projekt im Mai 2014 mit einem ersten Shop im Slum Mathare gestartet und für ihre Idee schon mehrere Förderungen und Preise bekommen.

Diesen Case haben wir auf unserer Forschungsreise Lab around the world entdeckt.

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