©flickr / Arturo Sotillo

UPEPlaces

Wie man in Costa Rica abseits des Mainstream-Tourismus individuell und authentisch reist.

„Upe! Be a traveller – not a tourist“, lautet das Motto der Plattform UPEPlaces aus Costa Rica. Die Website bringt abenteuerlustige Reisende mit kleinen lokalen Communities zusammen. Dort wohnen und leben sie direkt mit den Einheimischen. Die Idee dazu kam Gründer Omar Castillo bei einer Reise nach Peru: „Eines Abends irgendwo auf dem Land sah ich nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder schläfst du jetzt auf der Straße oder du klingelst an einer Haustür.“ Er entschied sich für Letzteres. Und die darauffolgenden Tage wurden so zu den intensivsten Reiseerlebnissen seines Lebens.

Im Unterschied zur großen Konkurrenz wie Airbnb & Co sieht sich UPEPlaces nicht als „Wohnungs-Vermittler“, sondern als „Experience-Vermittler“. 2013 nutzten die ersten 500 Reisenden den Service. Wenn alles gut geht, bietet UPEPlaces sowohl den meist von jeglichem Tourismus abgeschiedenen Communities eine Perspektive als auch einer immer stärker wachsenden Reise-Zielgruppe, auf der Suche nach Individualität und Authentizität. UPEPlaces versteht sich als Social Business: Die Betreiber behalten 20 Prozent der Umsätze, vor allem, um die eigene Verbreitung zu erhöhen. 80 Prozent gehen an die Familien in den Communities. Und was hat es mit dem merkwürdigen Namen auf sich? „Upe“ ist ein gängiger Willkommensruf in Costa Rica.

Diesen Case haben wir auf unserer Forschungsreise Lab around the world entdeckt.

upeplaces.com

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