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Videre

Eine Organisation hilft Menschenrechtsaktivisten, sich und ihre Arbeit zu schützen.

Wir leben in einer Welt, in der jeder zu jeder Zeit mithilfe seines Smartphones wichtige Ereignisse festhalten und einer breiten Öffentlichkeit präsentieren kann. Umso isolierter und stumm bleiben dagegen diejenigen, die sich diese Technologien nicht leisten können – über deren Schicksal es aber wichtig ist, zu berichten. Traditionelle Medien sind an ihren Geschichten desinteressiert, da sie sich nicht "verkaufen". Wer dennoch versucht, sich Gehör zu verschaffen und gleichzeitig in einem repressiven Staat lebt, lebt gefährlich.

Videre, eine 2008 gegründete NGO, hat einen guten Weg entwickelt, wie Menschenrechtsverletzungen "sicher" veröffentlicht werden können. Außerdem hilft sie dabei, Meinungsfreiheit zu ermöglichen, unterdrückte Gemeinden zu unterstützen und Gewalt einzudämmen. Videre hat erkannt, dass den Menschen zwar immer mehr Mittel zur Verfügung stehen, ihren Regierungen beim Umgang mit Menschenrechten auf die Finger zu schauen – an Kenntnissen, wie diese Mittel auch sicher anzuwenden sind, mangelt es aber. Die Organisation trainiert Menschenrechtsaktivisten zum einen darin, Ereignisse so zu dokumentieren, dass sie von anderen Verbreitungskanälen wie klassischen Medien als glaubwürdig eingestuft werden. Zum anderen zeigt sie ihnen, wie sie ihre Dateien sicher verwalten, verschlüsseln und gegen Überwachung schützen können.

Diesen Case haben wir im Social Tech Guide entdeckt.

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Virtuelle Petitionswellen schwappen durch das Internet. Denn über Digitalkampagnen kann jeder die Massen für sein Anliegen mobilisieren.

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