©flickr/ Ruhrfisch

Wheelmap

Menschen tragen auf einer Karte ein, wo welche Orte rollstuhlgerecht sind und welche nicht. Jeder kann mitmachen so wird Wheelmap für Rollstuhlfahrer immer nützlicher.

Wheelmap ist eine Karte, die die Welt aus Sicht der Rollstuhlfahrer zeigt: Wo komme ich durch? In welchem Restaurant, Laden oder Ort bekomme ich mit dem Rollstuhl Probleme? Allein in Deutschland fragen sich das 1,6 Millionen Rollstuhlfahrer. Ohne Registrierung kann jeder Internetnutzer eingetragene Orte nach einem Ampelprinzip bewerten (grün = rollstuhlgerecht, gelb = teilweise, rot = nein). Die Wheelmap wurde von den Sozialhelden ins Leben gerufen und wird besonders von dem Rollstuhlfahrer Raul Krauthausen vorangetrieben. Als er auf dem Vision Summit 2011 einen Vortrag über Wheelmap hielt, waren nur wenige Zuhörer gekommen, da Google-CEO Eric Schmidt auf einer Parallel-Veranstaltung sprach. Die wenigen Zuhörer Krauthausens waren aber Google-Mitarbeiter, die die Reden ihres Chefs schon kannten. Sie waren begeistert von der Wheelmap und sagten Unterstützung zu. Kurze Zeit später schon lief ein Werbespot (s.u.) für die Wheelmap auf dem Google Chrome Kanal von Youtube und sogar drei Wochen im Fernsehen und brachte der Wheelmap viel Aufmerksamkeit und entsprechend viele neue Eintragungen auf der Karte (insgesamt über 560.000, Stand Oktober 2015). Interessant ist, dass Google kooperiert, obwohl Wheelmap auf der offenen Kartensoftware Openstreetmap basiert. Was eine Migration der Wheelmap zu Google strategisch bedeuten könnte, beschreibt Hannes Jähnert in einem Blogpost dazu.

http://wheelmap.org/

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