Der Digital Divide

Warum sollte man sich darum kümmern, was sich in Entwicklungsländern abspielt? Weil Fortschritte in der technologischen Infrastruktur für unser aller Leben von Bedeutung sind.

Im September 2015 legten die Vereinten Nationen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung fest, um bis 2030 die Armut zu beenden, den Planeten zu schützen und Wohlstand für alle zu erreichen. Mit diesen ehrgeizigen Sustainable Development Goals ruft die Weltgemeinschaft auch dazu auf, in die Infrastruktur von Informations- und Kommunikationstechnologien zu investieren. Denn wenn wir den größer werdenden digitalen Graben zwischen Schwellen- und Entwicklungsländern nicht schließen, werden die SDGs scheitern.



Der Preis für das Versagen der SDGs ist hoch. Denn schwache Gesundheitssysteme, prekäre hygienische Verhältnisse und ein beschränkter Zugang zu Bildung und wirtschaftlichen Chancen führen jetzt schon zunehmend zu weltweiter Instabilität.Obwohl die Entwicklungscommunity in den letzten zehn Jahren beständig in digitale Technologien für Schwellenmärkte investiert hat, skalierten nur wenige Projekte mit weitreichender Wirkung oder wurden für den Massenmarkt des Dienstleistungssektors bedeutsam.

Die Probleme: Regierungen, NGOs und Geldgeber arbeiten zu fragmentiert, stimmen ihre Lösungsansätze zu wenig untereinander ab und tauschen sich nicht zu Erfahrungen mit Best Practices und Forschungsergebnissen aus. Auch haben die Wenigsten Erfahrung mit Aufbau und Einsatz groß angelegter und nachhaltiger digitaler Dienstleistungen. Die Leistungsversprechen für Investoren sind oft nicht hieb- und stichfest.

Warum es uns interessieren sollte, was in den Entwicklungsländern passiert

Weil Fortschritte in der technologischen Infrastruktur für unser aller Leben von Bedeutung sind. Zum Beispiel werden neue nachhaltige Industrien positive Auswirkungen auf die Umwelt haben. Der Klimawandel betrifft uns alle, nicht nur die Menschen, die in Schwellenländern leben.

Ein weiteres Beispiel sind Krankheiten. Vor drei Jahren kostete die Ebola-Epidemie in Westafrika über 11.000 Menschen in sechs Ländern das Leben. Bill Gates schrieb damals auf der Kommentarseite der New York Times: "Sollte aus dieser andauernden Tragödie etwas Gutes erwachsen, dann allein, dass Ebola die Welt eine ernüchternde Wahrheit lehrt: Gegen eine globale Epidemie sind wir nicht gewappnet." Gates hob hervor, dass die meisten armen Länder, in denen der Ausbruch einer Epidemie wahrscheinlich ist, nicht die notwendige Infrastruktur für die Krankheitsüberwachung und -nachverfolgung haben. In vielen Gegenden werden Berichte nur auf Papier geschrieben. Wie Gates weiter bemerkte, ist es nur schwer vorstellbar, wie viele Menschen in unserer mobilen Welt sterben würden, wären wir heute mit einem leicht übertragbaren Virus wie der Spanischen Grippe 1918 konfrontiert. Deshalb ist es zwingend notwendig, die digitale Kluft zwischen entwickelten und Schwellenmärkten zu schließen, um bessere Antworten auf globale Probleme wie Klimawandel oder Epidemien zu bekommen.

Damit die digitale Integration und Inklusion - und damit auch die Verwirklichung der SDGs bis 2030 - funktionieren kann, müssen wir in drei Bereichen umdenken. Wir:

1. müssen neue Standards für Plattformen und Dienstleistungen entwickeln.

2. müssen neue Datenquellen und Vereinbarungen für den Datenzugriff und -austausch einführen.

3. müssen Erfolgsbeispiele und Forschungsergebnisse in "How-to"-Anleitungen verwandeln und daraus lernen.

Wenn wir das schaffen, werden wir auch viel zeit- und kostengünstiger neue Erkenntnisse in dem Bereich gewinnen. Wichtiger noch: Nur so kann die Digitalisierung das Fundament bilden, auf dem die Lösungen für das Ende von Armut, den Schutz unserer Erde und die Sicherung von Wohlstand aufbauen. Gucken wir uns die drei Bereiche nun etwas genauer an.

Plattformen und Dienstleistungen

Plattformen kommen den Bedürfnissen von Milliarden Menschen entgegen, indem sie es durch Millionen Provider ermöglichen, Inhalte und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Die heute dominierenden IT-Unternehmen haben Plattformen geschaffen, auf denen Provider eine Vielfalt von Apps und Software anbieten. Amazon fing als Online-Buchhändler an und bietet derzeit die technologischen Infrastrukturen für Tausende Digital Service Provider (DSPs), während Apple, das weltweit reichste Unternehmen, Hardware- und Software-Plattformen entwirft, auf denen Unternehmen mittlerweile über zwei Millionen Apps und Dienstleistungen anbieten. 

M-Pesa, das mobile Überweisungssystem in Kenia, ist seit 2007 das Erfolgsbeispiel schlechthin. Mehr als 60 Prozent der Erwachsenen in Kenia benutzen heute M-Pesa und überweisen rund 665 Millionen Dollar pro Monat. Studien zeigen, dass M-Pesa landesweit ein 5-30 prozentiges Wachstum der Haushaltseinkommen bewirkt hat.Um weitere Erfolgsgeschichten zu schaffen, arbeiten die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union, ITU) und die Digital Impact Alliance (DIAL) daran, IT-Lücken zu erkennen und entsprechend hocheffiziente Software, Plattformen und Apps zu entwickeln. Ähnlich bündeln Unternehmen wie Twilio, Nexmo oder Tropo CMS-Dienstleistungen, so dass DSPs schneller und mit geringerem Kostenaufwand mehr Nutzer erreichen können. Es ist entscheidend, wie wir uns dieser Vorbilder bedienen und sie für andere Regionen adaptieren. Die Nutzung standardisierter, skalierbarer Plattformen ist ein erster Schritt zur Überwindung der digitalen Kluft zwischen Schwellenmärkten und entwickelten Märkten.

Bei der digitalen Entwicklung müssen wir mit den Grundlagen anfangen

Die Fähigkeit, bereits existierende Plattformen zu verwenden, wird unseren Erfolg ausmachen. Es sollte nur dort neue Technologie entwickelt und eingesetzt werden, wo Zielgruppen nicht bereits potentiell funktionierende Lösungen vor Ort haben. Wenn die bereits bestehenden Plattformen weiterentwickelt werden, können die privaten und öffentlichen Institutionen Dienstleistungen einfacher bereitstellen und sich darauf konzentrieren, ein robustes und vielfältiges System von Providern und Services zu errichten, das auch den Bedürfnissen der unterversorgten Frauen, Männern und Kindern gerecht wird.

Bei der Entwicklung einer digitalen Dienstleistung kann ein Provider zwischen zwei Vertriebskanälen wählen: Mobilfunk oder Internet. Core Mobile Services funktionieren bereits mit einem einfachen Mobiltelefon und entsprechendem Empfang. Das Internet ist das kraftvollere Instrument, ist das Vehikel für alle modernen Dienstleistungen wie Internetseiten, Apps und Streaming-Medien und verbindet Smartphones und Computer mit der Cloud.Entscheiden sich Provider dafür, eine Dienstleistung via Mobiltelefon zu liefern, so müssen sie Geschäfts- und IT-Beziehungen zu jedem Mobilfunkbetreiber des Zielmarktes entwickeln. Diese mühsame Aufgabe beansprucht mehr Ressourcen und Zeit als die meisten Provider zu investieren bereit sind. In Uganda zum Beispiel gibt es sechs Mobilfunkbetreiber für etwa 39 Millionen Menschen. Das Internet hingegen ist vereinheitlicht. Ein Digital Service Provider muss seine Dienstleistung nur online stellen, um sie weltweit für alle Menschen mit einem Onlinezugang zur Verfügung zu stellen. Deshalb war es internetbasierten Dienstleistungen wie Facebook und WhatsApp möglich, mit über einer Milliarde Nutzern ein globales Ausmaß zu erreichen.

In Schwellenmärkten jedoch können Infrastrukturkosten, die Armut und mangelnde digitale Kompetenz der Menschen dazu führen, dass nur wenige online sind. Besonders Frauen und junge Mädchen sind hier betroffen. Hinzu kommt, dass die Entwicklung hochqualitativer Software teuer und anspruchsvoll ist. Oft sind Projekte unterfinanziert und Investitionen von Gebern über redundante Initiativen verteilt, so dass alle zum Scheitern verurteilt sind.

Trotz dieser Herausforderungen gibt es auch Erfolge

M-Pesa, das mobile Überweisungssystem in Kenia, ist seit 2007 das Erfolgsbeispiel schlechthin. Mehr als 60 Prozent der Erwachsenen in Kenia benutzen heute M-Pesa und überweisen rund 665 Millionen Dollar pro Monat. Studien zeigen, dass M-Pesa landesweit ein 5-30 prozentiges Wachstum der Haushaltseinkommen bewirkt hat.Um weitere Erfolgsgeschichten zu schaffen, arbeiten die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union, ITU) und die Digital Impact Alliance (DIAL) daran, IT-Lücken zu erkennen und entsprechend hocheffiziente Software, Plattformen und Apps zu entwickeln. Ähnlich bündeln Unternehmen wie Twilio, Nexmo oder Tropo CMS-Dienstleistungen, so dass DSPs schneller und mit geringerem Kostenaufwand mehr Nutzer erreichen können. Es ist entscheidend, wie wir uns dieser Vorbilder bedienen und sie für andere Regionen adaptieren. Die Nutzung standardisierter, skalierbarer Plattformen ist ein erster Schritt zur Überwindung der digitalen Kluft zwischen Schwellenmärkten und entwickelten Märkten.

Datenzugriff und Austausch

Datenzugriff und -austausch bezieht sich hier auf die Nutzung von Information, die von mobilen und digitalen Geräten erzeugt wurden. Unter Berücksichtigung der Privatsphäre der Konsumenten kann ein besserer Datenzugriff und -austausch die Entscheidungsprozesse des öffentlichen Sektors verbessern.Trotz Anstrengungen von Organisationen wie Flowminder und Real Impact Analytics, Netzwerkdaten gemeinnützig zu verwenden, ist die Nutzung digitaler Daten zur Steigerung der sozialen Wirkung in Schwellenmärkten noch in der Anfangsphase. Aber da Milliarden von Menschen heutzutage Mobiltelefone und andere digitale Dienstleistungen nutzen, ist das Potential groß, in Schwellenmärkten ein noch nie dagewesenes Datenvolumen zu erzeugen und zu nutzen.

So konnten Hilfsorganisationen 2015 nach dem Erdbeben in Nepal Daten von Mobilfunksignalen nutzen, Bevölkerungsbewegungen nachzuvollziehen. Doch gibt es noch keinen einfachen Weg für den privaten Sektor und Entwicklungshilfeorganisationen, Erkenntnisse auszutauschen und zu verwerten, am besten noch, bevor eine Krisensituation eintritt. Warum ist das so? Mobilfunkbetreiber zögern weiterhin, Daten auszutauschen, da sie Wettbewerbsrisiken, Kostenaufwand, technische Schwierigkeiten und rechtliche Unsicherheiten fürchten. Gleichzeitig schätzen Regierungen, Geber, NGOs und die Entwicklungscommunity (abseits von vereinzelten Katastrophen) weiterhin Daten nicht wert und zögern bei der Finanzierung entsprechender Forschung und Projekte. Die Entwicklung schreitet hier nur langsam voran.

Fähigkeiten stellen eine weitere Hürde dar

Weitere Probleme sind der Mangel an einheitlichen Standards und Expertise sowie eine Kultur, in der die Datennutzung die für Entwicklungszusammenarbeit eher als philanthropisches und nicht als kommerzielles Unterfangen gesehen wird. Hinzu kommen technische Herausforderungen rund um das Gewinnen, Transformieren und Anonymisieren der auszutauschenden Daten. Außerdem erschweren Debatten zum Datenschutz, Eigentumsfragen und rechtliche Rahmenbedingungen weiterhin die Bemühungen, besseren Datenaustausch zu ermöglichen. Data Governance, also Regeln und Prozessen für den Umgang mit Daten, werden gerade erst entwickelt und es wird befürchtet, dass politische Entscheidungsträger extreme Maßnahmen wie zum Beispiel Datenzensur oder Inhaltsfilter anwenden, um Risiken zu verkleinern.

Aus Erfolgsbeispielen lernen

Die gute Nachricht ist, dass Organisationen dennoch in Plattformen investieren, um zu lernen. Außerdem gibt es Pläne, Erfolgsmodelle zu identifizieren und zu testen, die im Bereich des Mobilfunks mit Call Detail Records (CDRs) angesiedelt sind - auch um zu zeigen, dass ökonomisch tragfähige Plattformen, Geschäftsmodelle und Partnerschaften mit Datenschutz, Sicherheitsprotokollen und Vorsichtsmaßnahmen vereinbar sind. Es wird zudem öffentlich zugängliche Richtlinien geben, die festlegen, wie auf mobile Daten und bestimmte Elemente sozial relevanter Erkenntnisse zugegriffen werden kann. Diese Pilotprojekte werden mit Mobilfunkbetreibern starten und dann auf weitere digitale Daten ausgeweitet.

So hat Orange zusammen mit der Weltbank, dem Weltwirtschaftsforum und anderen Partnern das Open Algorithm Project gestartet, um mobile und andere Daten sicher speichern, verarbeiten und teilen zu können. Die Daten sollen Manager im Gesundheitsbereich und andere Feldern dabei helfen, fakten-basiertere Entscheidungen zu treffen. Projekte wie diese sind der Anfang eines lebendigen Data-Share-Systems, an dem alle Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teilhaben und von dem sie profitieren werden. Dieser Datenaustausch und die -nutzung wird dazu führen, dass bessere Entscheidungen getroffen und die Leben von Millionen Menschen verbessert werden - und dazu, dass die SDGs bis 2030 Realität werden.

Anreize schaffen

Es gibt noch viele Möglichkeiten, die Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit zu vergrößern. Damit die Lernkurve steiler ansteigen kann, müssen wir effektiver aus Erfolgsbeispielen lernen und allen Beteiligten auf sie zugeschnittene praktische Anleitungen geben, wie sie das Gelernte geographie- und sektorübergreifend anwenden können.Zwei Faktoren haben es Regierungen, Gebern, Entwicklungsorganisationen und der Industrie bislang erschwert, sich in diese Richtung zu entwickeln. Zum einen stimmen sich die Akteure, wie oben bereits erwähnt, zu wenig ab (Fragmentierung, Redundanz). Zum Beispiel tun sich selbst Ministerien innerhalb einer Regierung schwer, sich auf eine gemeinsame IT-Infrastruktur zu einigen. Maßgefertigte, eigene Produkte und Dienstleistungen sollen auch die Innovationsfähigkeit der einzelnen Geber und Projektträger zeigen ("Wir können's auch!"). Zweitens mangelt es an Kompetenz und Wissen.

Die Unterprobleme: In ärmeren Ländern gibt es zu wenig digitale Bildungsangebote, um genug Menschen für ein blühendes digitales Ökosystem ausbilden zu können. Und die Komplexität und Geschwindigkeit digitaler Innovationen machen es nicht leicht, Auswirkungen neuer Technologien und Geschäftsmodelle, besonders in Gesundheit, Finanzen und Bildung, zu verstehen. Dennoch gibt es erste Erfolgsgeschichten zu erzählen: Seit 2013 gibt es PATH, das "Planning an Information Systems Project: A Toolkit for Public Health Managers." Dieses Toolkit vermittelt praktische Informationen an öffentliche Gesundheitsmanager und zeigt ihnen, wie sie Informations- und Kommunikationstechnologie in Gesundheitsinformationssysteme einführen können. Es fasst Erkenntnisse aus einem Projekt zusammen, das eine Lieferkette für Impfstoffe optimieren sollte. Die WHO initiierte 2015 ein neues Toolkit, mit dem mobile Gesundheitshelfer Innovationen einzuführen können. Es sind solche Programme und Kollaborationen, die der gesamten Entwicklungscommunity zugute kommen.Um in Zukunft weitere Erfolgsgeschichten erzählen zu können, müssen die Grundsätze für Digitale Entwicklung (engl. Principles for Digital Development - PDD) verbreitet und von mehr und mehr Akteuren anerkannt werden. Die Heuristiken und Richtlinien des PDD stützen sich auf die jahrelange Erfahrung von Gebern und Anwendern und sollen die digitale Entwicklung erfolgreicher, effizienter und wirksamer machen. Derzeit gibt es 65 Geber- und andere Organisationen, die die PDD angenommen haben. Als Verwalter dieser Grundsätze wird die Digital Impact Alliance DIAL die PDD um eine Reihe praktischer Toolkits erweitern.

Über die Autorin
Kate Wilson glaubt daran, dass digitale Technologieprodukte und -richtlinien sowie neue Business-Modelle nötig sind, um einen transformativen Wandel bei den Armen zu bewirken und die wachsende digitale Lücke zu schließen. In den vergangenen 26 Jahren hat sie diverse Stakeholder zusammengebracht, um Gemeinsamkeiten in der Wirtschaft, Technologie und Policy zu finden. Sie war in verschiedenen Führungspositionen in der Wirtschaft und dem Non-Profit-Sektor. Sie hat die Digital-Health- Solutions-Gruppe bei PATH mitgegründet und geleitet, eine internationale Gesundheitsorganisation aus Seattle, die transformative Innovationen antreibt, um Menschenleben zu retten. Davor hatte sie verschiedene Rollen bei Microsoft, Intel und General Electrics in den Bereichen Produktentwicklung und Launch, strategisches Management und Business Development inne.

Fazit

Um den Erfolg der SDGs nicht zu gefährden, muss als erstes die digitale Kluft zwischen den reichen und den armen Ländern geschlossen werden. Schätzungen zufolge könnte diese Digitalisierung über die nächsten zehn Jahre für 3,9 Milliarden Menschen 6,3 Billionen US-Dollar an zusätzlichem BIP und 77 Millionen neue Arbeitsplätze in mittleren – und niedrigverdienenden, ökonomisch wenig entwickelten Ländern in Asien, im Nahen Osten, in Nordafrika und Südamerika einbringen.

Die Digital Impact Alliance (DIAL) ist bereit, diese Veränderungen voranzutreiben und die SDGs der UN zu unterstützen. Durch die Steuerung der Ressourcen der UN-Foundation, einer neutralen Instanz, und durch Kollaboration mit verschiedenen Partnern, Regionen und Branchen kann DIAL beim Umgang mit den zentralen Engpässen helfen. Gleichzeitig kann DIAL den Wissenstransfer sektorübergreifend und zwischen allen Akteuren gewährleisten.
Denn die Mission von DIAL ist es, systemische Hindernisse zu überwinden und kollektive Anstrengungen von Gebern, Regierungen, Privatindustrie und anderen im digitalen Ökosystem zu optimieren. Erfolgreich sind wir, wenn den Schutzbedürftigsten ein breites Angebot an Online-Dienstleistungen zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung steht. Wenn die Entwicklungsgemeinschaft das Potential von Daten und Digitalisierung routinemäßig für öffentliche Dienstleistungen und zur Entwicklung neuer Programme nutzt. Und wenn Regierungen, Geber und NGOs aus Erfolgsbeispielen lernen und das Gelernte frei von Eitelkeiten für Optimierung von digitalen Dienstleistungen nutzen.