Admitting Failure

Ingenieure ohne Grenzen machen vor, wie man kollektiv aus Fehlern lernen kann – mit einer wachsenden Fallsammlung zum Scheitern in der Entwicklungszusammenarbeit.

Der Spruch ‚Aus Fehlern lernt man.’ ist ein gutgemeinter Trost bei akutem Versagen und meint meist die eigenen Fehler. Was aber hält uns davon ab, auch aus den Fehlern anderer zu lernen? Meistens die Tatsache, dass wir Fehler als Schwäche und nicht als Stärke betrachten und sie deshalb gern für uns behalten. Was das mit Ingenieuren zu tun hat? Sie sind praktisch veranlagt und sehen in Fehlern eher Potential anstatt Versagen. Und so hat die Organisation ‚Engineers Without Boarders’ die wohl erste Fehlersammlung des Entwicklungssektors gegründet.

Jeder Nutzer kann auf admitting failure seine Fehler eingestehen, reflektieren, oder aus Fehlern anderer lernen. Admitting the failure hat zwei gute Argumente. Erstens: Veröffentlichte Fehler beschleunigen Innovation und Risikobereitschaft bei der Arbeit von NGOs und geben Anlass zur Kooperation. Zweitens: Fehler werden auch bei Investoren und Sponsoren beliebter. Geldgeber können sich auf der Website ein Bild davon machen, welche Organisationen kreativ und offen mit ihren Fehlern umgehen und ob sie daraus lernen.

Bleibt die Frage, ob Spender und Geldgeber bereit sind, ihr unerschütterliches Vertrauen in die Kompetenz von NGOs aufzugeben und ob das Image der Organisation unter den Geständnissen leidet.

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Produktiv Scheitern

Aus Fehlern lässt sich am besten lernen – man muss nur den Mut haben, drüber zu reden.

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