CC BY NC SA Wikimedia/Boris Niehaus

Freifunk

Freies Internet für alle. Mit Freifunk soll flächendeckend ein kostenloser und freier Internetzugang möglich werden.

Nur die wenigsten Menschen benötigen ihr gesamtes Datenvolumen. Dies macht sich die nichtkommerzielle Initiative „Freifunk“ zunutze, die sich teilweise in gemeinnützigen Vereinen organisiert. Sie will nicht nur für kostenloses Internet sorgen, sondern auch zu einer dauerhaften Netzneutralität und Anonymität beim Datenaustausch beitragen. Keine Zensur, keine Beschränkungen – deutschlandweit soll so ein Netzwerk von Bürgern für Bürger entstehen. Fast 280 Städte in Deutschland nehmen mittlerweile an der 2002 gegründeten Initiative teil.

Und so funktioniert Freifunk: Aus privaten W-LAN-Routern wird durch die Bildung von lokalen Communities ein selbstverwaltetes Netzwerk gebildet, an dem jeder ohne vorherige Registrierung teilnehmen kann. Was Freifunk erreichen will, besitzt durchaus revolutionäre Züge, denn das Internet würde somit frei von jeder Regulierung und Zensur. Ein positiver Nebeneffekt: Menschen auf der Flucht haben per Freifunk die Möglichkeit, kostenlos im Internet zu surfen. 

CC BY NC SA Wikimedia/Boris Niehaus

Dieser Case wurde von Juliane Weiß geschrieben.

Daten für alle

Daten werden nicht nur veröffentlicht, sondern auch aufbereitet, damit alle sie nutzen können.

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