CC BY NC ND Flickr.com/Lisa Risager

GeeCycle

Smartphones, wo sie benötigt werden: Diese Initiative verteilt gespendete Smartphones an Menschen auf der Flucht.

Fast jeder besitzt es, die wenigsten brauchen es aus existentiellen Gründen: Das Smartphone ist für die meisten Menschen ein Luxusgegenstand, der ständig durch das neueste Modell ersetzt wird. Für Menschen auf der Flucht stellt es hingegen einen überlebenswichtigen Gegenstand dar. Es dient dabei nicht nur als Fluchthelfer und Verbindung in die Heimat, sondern es erleichtert auch die Integration in einem fremden Land. Oft werden die Smartphones jedoch auf der Flucht zerstört, gehen verloren oder werden geklaut.

Die von Mitgliedern der Non-Profit-Organisation „Techfugee“ gegründete Initiative „Geecycle“ sorgt deshalb dafür, dass flüchtende Menschen mit gespendeten Smartphones ausgestattet werden. Das Prinzip ist leicht und funktioniert weltweit: Wer zu Hause ein unbenutztes Smartphone im Schrank liegen hat, schickt es entsperrt und samt Ladegerät an das Londoner Sozialunternehmen „Impossible“. Dort werden die Smartphones aufbereitet und letztendlich mit Hilfe von Freiwilligen an Flüchtende verteilt, um ihnen eine sicherere Weiterreise zu ermöglichen. Neu ist die Idee des Smartphone-Spendens zwar nicht, durch Geecycle existiert jedoch die erste zentrale Stelle, die weltweit alte Smartphones sammelt und sie Flüchtlingen bereits während, und nicht erst nach ihrer Flucht zur Verfügung stellt. 

Dieser Case wurde von Juliane Weiß geschrieben.

Digitale Flüchtlingshilfe

Wie Technologien Flüchtlingen das Leben und Helfern die Arbeit erleichtert.

Zum Trend
Alle Trends