Goteo

Goteo ist das „soziale Kickstarter“ und kommt aus Spanien.

Goteo ist unter den Crowdfunding-Plattformen etwas Besonderes – die Macher distanzieren sich bewusst vom Kickstarter-Modell, das vor allem die Finanzierung von innovativen Produkten zum Ziel hat. Bei Goteo geht es um einen Mehrwert für die Gemeinschaft, der nicht an Produkte geknüpft ist. Das bedeutet: Als „Collective Benefit“ darf der Output eines erfolgreichen Projekts von allen Menschen frei genutzt, kopiert und weiterentwickelt werden. Das kann beispielsweise ein kostenloses W-Lan-Netz für soziale Organisationen sein oder ein virtuelles Bildungsprojekt. Eine kommerzielle Nutzung der bei Goteo präsentierten Projekte wird vertraglich ausgeschlossen.

Und so funktioniert es im Detail: Projektverantwortliche präsentieren ihr Vorhaben auf der Goteo-Webseite und müssen innerhalb eines bestimmten Zeitraums ihr Spendenziel erreichen. Als zusätzlicher Anreiz dienen „Individual Rewards“, welche auf der Projektseite vorgestellt werden. Der Spender bekommt dann je nach Spendenhöhe beispielsweise eine persönliche Führung durch das soziale Projekt. Bislang haben 25 Projekte eine Vollfinanzierung erreicht. Gelingt es nicht das Projekt voll zu finanzieren, erhalten die bisherigen Spender ihr Geld zurück. Trotzdem konnten auch die „gescheiterten“ Projekte oftmals von anderen Formen der Beteiligung, zum Beispiel der Hilfe bei der Programmierung einer App oder bei der Übersetzung einer Webseite in verschiedene Sprachen, profitieren.

Goteo ist noch sehr jung und seine Projekte zumeist auf Spanien begrenzt und daher oft auch nur auf spanisch erklärt. Jedoch ist die Idee fortschrittlich und das Potential groß.

CC SA flickr / ColaBoraBora

CC SA flickr / ColaBoraBora

www.goteo.org

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