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Integration bedeutet, an konkreten Orten heimisch zu werden. Die Integreat-App versucht das unüberschaubare, kommunale Dickicht zu lichten, um das Heimisch-werden zu erleichtern.

Integration beginnt immer an einem konkreten Ort mit ganz konkreten Widrigkeiten. Ob man in Passau oder Duisburg ankommt, das macht durchaus einen Unterschied. Denn Deutschland, mit seiner föderalen Struktur, kann zu einem verwirrenden Labyrinth werden - insbesondere für Flüchtlinge. Im Gegensatz zur Ankommen-App setzt Integreat auf lokaler, kommunaler Ebene an. Von Studenten der Uni Augsburg und der TU München
ehrenamtlich entwickelt, bietet die App einen digitalen Kompass für einen realen Ort. Durch die Kooperation mit Stadtverwaltungen und Kommunen werden alle notwendigen Informationen für den Alltag, Antragsformulare und Orientierungshilfen übersichtlich gebündelt und jeweils auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi und Französisch angeboten.

Die Zugriffsmöglichkeit ist auf den Alltag der Flüchtlinge angepasst, da die App, einmal heruntergeladen, auch ohne bestehende Internetverbindung einen Abruf der Daten
ermöglicht. Die schlichte Oberfläche basiert auf WordPress und ist, ganz pragmatisch, auf das
Wesentliche reduziert - das spart Akkulaufzeit und Datenvolumen. Mit den teilnehmenden
Städten Augsburg, Bad Tölz, Düsseldorf und Kissingen, sowie dem Main-Taunus-Kreis, ist das
Angebot jedoch noch relativ überschaubar. 70 weitere Kommunen und Städte haben aber
bereits Interesse bekundet. Die Zeichen stehen also auf Wachstum. Neben der Integreat-App baut auch die Welcome App Germany ihr kommunales Angebot aus. Bei der großen Ähnlichkeit stellt sich die Frage, warum die Kräfte bei einer derart wichtigen Angelegenheit nicht gebündelt werden. Unabhängig davon ist es aber wichtig,

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