Krautbuster

Kampagnensoftware, die auf die Bedürfnisse von NGOs zugeschnitten ist, als Open Source frei zur Verfügung steht und offen weiterentwickelt wird.

Krautbuster ist eine Kampagnensoftware, mit der man Webseiten gestalten, Unterstützerprofile anlegen und einen sogenannten strategischen "Userflow" einrichten kann. Der "Userflow" oder die "Userjourney" holt die Internetnutzer in ihrem Klickverhalten so ab, dass sie möglichst angenehm möglichst viele Informationen bekommen: Klickt man auf ein 5 minütiges Info-Video, wird im Anschluss eine Petition gezeigt, die einen zu Informationstexten führt, usw. Weitere Features sind besonders hohe Datensicherheit für unterstützende Aktivisten, ausgiebige Analysen der Wirksamkeit und die Einbindung verschiedener externen Anwendungen. Krautbuster bedient drei Anwendungsfälle: es kann sowohl in Websysteme wie Drupal und Typo3 eingebunden werden, als Hauptsystem genutzt werden, oder als vorinstallierte Version auf europäischen Servern als "Ein-Klick-Lösung" angemietet werden.

Die Software wurde vom Team um die Kampagnenschmiede Campact entwickelt, die sie selber nutzt. Nachdem zunächst die Erfahrung der Aktivisten in die Entwicklung einfloss, ist das Modell sowohl offen als auch gesichert: es wird als Open Source zur freien Verfügung und offenen Weiterentwicklung angeboten. Zugleich kümmert sich eine Genossenschaft um regelmäßige Updates stabiler Versionen und geregelte Verbreitung. Die Genossenschaft soll auch sicherstellen, dass die Software nicht "in die Hände von Chauvinisten fällt", wie Günter Metzges, Geschäftsführer von Campact sagt.

Seit 2014 scheint Krautbuster nicht mehr weiterentwickelt zu werden, der Open-Source Code kann aber immernoch auf GitHub abgerufen werden.

Mehr über Campact, kannst Du in unserem Insight lesen.

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