Map Kibera

Diese Karte von einem der größten Slums Afrikas ist ein sehr gutes Beispiel für eine Karte, die vielen Menschen am unteren Ende der Einkommenspyramide das Leben erleichtert.

Kibera ist ein Slum der kenianischen Hauptstadt Narobi und mit über 170.000 Einwohnern einer der größten Afrikas. Aber wie soll man sich da zurecht finden, wenn es keine Karte gibt? Also riefen 13 junge Kenianer im November 2009 Map Kibera ins Leben. Mit GPS und kleinen Kameras bewaffnet kartographierten sie die verschiedenen Bezirke – und tun es immer noch. Jeder kann mitmachen (besonders Frauen werden ermutigt) und so werden auch Daten aus der Crowd in die Karte geladen, die auf einer Google Map basiert. Besonders wertvoll sind Informationen zu Infrastrukturen wie Sanitätseinrichtungen, Wasser- oder Recyclingstellen. Es gibt auch eine Wikiinformationsseite und Disskussionsgruppen sowie Videos mit Jobportraits einzelner Slumbewohner. Durch die Map Kibera konnte auch eine exaktere Einwohnerzahl bestimmt werden. In Arbeit ist eine soziale Karte mit gefährlichen Orten oder der Kinderzahl in Schulen oder Kindergärten. Mittlerweile unterstützt Unicef dieses tolle Projekt.

http://mapkibera.org/

http://mapkibera.org/

http://mapkibera.org/

http://mapkibera.org/

Glasklar (Transparenz)

Glasklar ist ein Megatrend, der durch das Internet an Bedeutung gewinnt und auch als Anspruch an den sozialen Sektor wächst.

Zum Trend

Mitmachen

Mitmachen ist Teil der digitalen Lebensart. Nie war es so leicht, sich einzumischen, zu helfen oder einfach mitzumachen.

Zum Trend

Kartismus

Immer mehr Daten werden über Karten dargestellt. Wer macht was wann und vor allem wo?

Zum Trend
Alle Trends