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Ein WLAN-Hotspot der Marke unkaputtbar: Internetzugang muss in Flüchtlingslagern keine Mangelware sein.

Das Wertvollste, das Flüchtlinge auf ihrer gefährlichen Reise nach Europa dabei haben, ist oftmals ihr Smartphone. Es ist gleichzeitig Routenplaner, Organisationshilfe sowie Verbindung in die alte und neue Heimat. Ohne eine funktionierende Internetverbindung ist das Smartphone jedoch nutzlos. Im September 2015 entwickelten die Macher von MeshPoint in den Wirren kroatischer Flüchtlingslager die Idee, Flüchtlingen und Helfern einen transportablen und robusten, weil wetterfesten, WLAN-Hotspot zur Verfügung zu stellen.

Das Problem ist nicht neu, die Lösung jedoch interessant: MeshPoint verspricht bis zu 150 Nutzern pro Hotspot einen stabilen Internetzugang bei einfacher Bedienung. Es bietet somit eine Alternative zu dezentralen und individuellen “Free-Wifi-Aktionen”. MeshPoint lädt zum Nachbauen ein und setzt auf 3D-Drucker und Open Source Software. Die Idee ist eine logische Weiterentwicklung des Routers im Rucksack und kann die Versorgung des von Flüchtlingen und Helfern so dringend gebrauchten WLANs sicherstellen – auch
bei schlechter Infrastruktur vor Ort.

Der Status des Projektes ist unklar, seit Ende 2015 gibt es keine Neuigkeiten.

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