MosquitoCopter

Kampf gegen Malaria: Drohnen setzen sterile Mücken aus

Weil die Anopheles-Mücke den Malaria-Parasiten überträgt, gilt die einfache Gleichung: Weniger Mücken, weniger Malaria-Tote. Noch immer sterben über 700.000 Menschen sterben jährlich an Malaria. Deshalb werden schon seit einiger Zeit genetisch veränderte männliche Mücken, die unfruchtbar sind, in den betroffenen Gebieten ausgesetzt. Damit nun auch die schwer zugänglichen Gebiete erreicht werden können, haben Wissenschaftler aus Österreich zusammen mit einer deutschen Drohnen-Produktionsfirma den MosquitoCopter ROMEO entwickelt.

Die Drohne kann pro Flug 30 Minuten in der Luft bleiben und so einige Tausend sterile Mücken auf einem Quadratkilometer verteilen. ROMEO entlässt die Mücken mithilfe spezieller GPS-Software in den passenden Gegenden automatisch. Das ist nicht nur effektiver, sondern auch preisgünstiger, als die Mücken vom Boden aus auszusetzen.

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