Occucopter

Wie eine Drohne die Wallstreet-Proteste in New York aufgemischt hat.

Im Zuge der permanenten Kamera-Überwachung durch die Polizei während der Occupy Wall Street Proteste in New York 2011 drehten einige Aktivisten den Spieß um. Weil eigene Kamera-Aufnahmen per Smartphone o.ä. untersagt waren und sogar Journalisten der Weg zu bestimmten Zonen versperrt war, kaufte sich der Amerikaner Tim Pool eine Drohne vom Typ Parrot AR und ließ sie über die Köpfe der Protestler und Polizei hinwegfliegen. Den leichtgewichtigen Quadrocopter mit dem Namen „Occucopter“ lenkte er mit seinem Handy. Pool hat die Software der Drohnen so verändert, dass sie Live-Videos bei youtube ausstrahlen konnte. So konnte er Geschehnisse dokumentieren, die aufgrund der polizeilichen Restriktionen bisher in den Medien nicht gezeigt werden konnten. Pool handelte nicht illegal: Gesetze über den Besitz und die Nutzung von Drohnen im öffentlichen Raum gab es damals noch nicht – und abgeschossen werden konnte die Drohne aufgrund der Gefahren für andere auch nicht.

Unterwachung

Als Politiker Schindluder zu treiben, wird immer schwieriger: Bürger schauen "denen da oben" digital auf die Finger.

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