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ReBootKamp

ReBootKamp möchte das Leben junger syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge „rebooten“ – durch eine kostenlose Ausbildung zum Programmierer

In 16 Wochen zum Programmierer mit Abschluss – durch hohen persönlichen Einsatz, aber auch unter besten Lernbedingungen, im ReBootKamp eben. Was andere in vier Jahren lernen, vermittelt RBK seinen Teilnehmern innerhalb kürzester Zeit, um sie schnell aus der Tristesse der Flüchtlingslager zu holen. Ein Job im Anschluss ist so gut wie sicher, denn Global Player wie Google und SAP sind Partner. Hinter dem Projekt steckt eine Non-Profit-Organisation aus dem kalifornischen Silicon Valley.

Das Programm richtet sich nicht nur an junge Syrer, die in jordanischen Flüchtlingslagern ausharren müssen. Auch Jordanier sind zugelassen, denn die Qualität der IT-Ausbildung im Land ist sehr schlecht. Teilnehmer müssen zwischen 18 und 28 Jahren alt sein und sich auf Englisch verständigen können. Unterrichtet wird im ZatLAB, einem transportablen Modulbau mit der nötigen IT-Infrastruktur. 60 Prozent der Plätze sind für Frauen reserviert. Die Anmeldung ist bereits freigeschaltet, das Programm ist erstmals im Mai 2016 nahe dem jordanischen Flüchtlingslager Zataari gestartet.

Das Projekt verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie REDI-School, das sich allerdings an Geflüchtete in Europa richtet.

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