Lionel Kreglinger CC BY

Refugee Hackathon

Auf einem Wochenend-Workshop in Berlin haben Tüftler aus aller Welt an 18 digitalen Projekte für die Flüchtlingshilfe gearbeitet.

Hacker lieben es, Lösungen zu finden – was liegt näher, als sie auf die Probleme von Geflüchteten anzusetzen? Genau darum ging es beim Refugee Hackathon im Oktober 2015. Rund 300 Tüftler haben sich in Berlin getroffen – vom geflüchteten Programmierer aus Syrien bis zur deutschen Netzaktivistin. In Teams haben sie ein Wochenende lang 18 Projekte zur Flüchtlingshilfe angestoßen oder weiterentwickelt – die bislang weltweit größte Veranstaltung dieser Art.

Die Projekte stehen auf der Code-Share-Plattform Github. Sie heißen beispielsweise Home4refugees, Interpreteer oder Refugee Phrasebook und sind teilweise auch mit eigenen Einträgen im trendradar vertreten. Bei allen geht es um Information, Verständigung und Orientierung für die Neuankömmlinge.

Neben den konkreten Projekten des Hackathons sind zwei Signale wichtig. Erstens: Geflüchtete sind willkommen. Zweitens: Die so genannte "Flüchtlingskrise" bietet auch Chancen – denn nur durch neue Herausforderungen entstehen wirkliche Innovationen. Weitere Refugee Hackathons in Deutschland und Europa sind geplant.

Digitale Flüchtlingshilfe

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