© Refugee Phrasebook

Refugee Phrasebook

Ein offenes Wörterbuch, das die Kommunikation zwischen Geflüchteten und Helfenden erleichtert – und immer weiter wächst.

Wer in ein fremdes Land flieht, hat dort oft mit der Verständigung zu kämpfen. Um dies zu erleichtern, hat eine Gruppe von Freiwilligen das Refugee Phrasebook gestartet – ein offenes Google Spreadsheet mit Tausenden von Übersetzungen in rund 30 Sprachen. Mit der Seite refugeephrasebook.de wird das Projekt auch von der Open Knowledge Foundation unterstützt. Das Team pflegt die Tabellen, organisiert Workshops und unterstützt Druck und Verteilung. Anders als etwa ein normales Wörterbuch konzentriert sich Refugee Phrasebook auf Begriffe, die Geflüchtete und Helfende vor Ort brauchen und bietet Icons für Menschen, die nicht lesen können oder die fremde Schrift nicht kennen.

Finanziert wird das Projekt durch Spenden. Hilfsorganisationen können es kostenfrei verwenden. Aktuell deckt es die Themen Alltag und Gesundheit ab – bald folgt der Bereich Recht. Das Spreadsheet lässt sich nach Bedarf anpassen und drucken, 110.000 Booklets wurden bereits verteilt.

Durch seine offene Struktur ist es weit mehr als ein Wörterbuch. Es bringt Geflüchtete und Helfende zusammen, die gemeinsam an einer Verbesserung arbeiten. Zudem ermöglicht es anderen Projekten, daraus Apps zu entwickeln. Einziger Wermutstropfen: Noch sind es zu wenige Icons.

Digitale Flüchtlingshilfe

Wie Technologien Flüchtlingen das Leben und Helfern die Arbeit erleichtert.

Zum Trend
Alle Trends