The Circle

Helfende Hände aus der Nachbarschaft nur einen Klick entfernt.

Dieser virtuelle Community-Service richtete sich an alte Menschen und half ihnen, ihr Leben so zu leben, wie sie es möchten. Zunächst wurde man Mitglied des Circles – das kostete 30 britische Pfund im Jahr. Als neues Mitglied teilte man dem Circle mit, welche Unterstützung man brauchte und auch, welche Hilfe man geben konnte. Zum Beispiel gemeinsam zum Einkaufen fahren oder mal den Garten umgraben. Jeder konnte entscheiden, ob er seine Arbeitskraft umsonst oder bezahlt anbieten wollte. Brauchte man selbst zusätzliche Unterstützung, wurden bezahlte sowie ehrenamtliche Nachbarschaftshelfer, die ebenfalls zum Circle gehörten, eingeladen zu helfen. Eine Online-Plattform half dabei, die Hilfsanfragen und Angebote zu managen.

Alle Circles finanzierten sich eigenständig über die Mitgliederbeiträge und die bezahlten Extra-Hilfsleistungen. Das Projekt gab es von 2009 bis 2014 – ursprünglich mit einem Circle in einem Londoner Stadtteil gestartet, gab es sieben Circles, die sich nach etwa drei Jahren refinanziert hatten. Trotzdem hat sich das Finanzierungsmodell letztendlich als nicht tragbar herausgestellt. Jeder Circle hat den Gemeinden ca. 200.000 Pfund gespart.

flickr CC / Steven Martin

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