One Laptop per Child

Laptops für alle: Ein ambitionierter Versuch, den Ärmsten Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

One Laptop per Child möchte jedem Kind den Zugang zu einem Laptop ermöglichen und geht dafür auch ungewöhnliche Wege. So hat die Organisation beispielsweise einmal per Hubschrauber Laptops in einem entlegenen Dorf abgeworfen und später evaluiert, wie die Menschen sie benutzt haben. Dabei kam heraus, dass auch Kinder, die nie zuvor in ihrem Leben einen Computer gesehen haben, schnell lernen, damit umzugehen. Dieses Experiment macht auch einen wichtigen Kritikpunkt an der NGO deutlich. Technik über einer Dorfgemeinschaft abzuwerfen, ohne diese vorher um Einverständnis zu bitten, kommt doch sehr kolonialistisch daher. Und auch fehlten in dem Konzept von One Laptop per Child bislang nachhaltige Strategien: Was ist, wenn der Laptop kaputt geht? Wie können die Geräte in den Schulunterricht eingebunden werden? Wäre es nicht sinnvoller einfach mehr Lehrer zu engagieren?


Ungeachtet der Kritik wurden über das Programm bisher 2,4 Millionen Kinder mit Laptops ausgestattet. Nach dem Motto "Einen kaufen, einen spenden" geht ein Laptop an bedürftige Kinder, wenn man als Privatperson ein Gerät kauft. Relevante Mengen werden jedoch direkt an Länder wie Ruanda verkauft und aus der entsprechenden Staatskasse bezahlt.

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