The HUB

Wer eine Bürogemeinschaft für Weltverbesserer sucht, der ist bei The HUB richtig.

The HUB ist ein globales Netzwerk aus kollaborativen Bürogemeinschaften, das mit Social Startups die Welt verbessern möchte. Die HUB-Macher glauben, dass es genug gute Ideen gibt, um viele Probleme der Menschheit zu lösen, und dass man dafür vor allem die richtigen Menschen zusammenbringen muss. Daher stehen bei den HUBs der Netzwerk-Gedanke, gemeinsames Lernen und innovative Büroräume im Mittelpunkt.

2005 in London gegründet, gibt es mittlerweile in weltweit 50 Ländern 80 HUBs und 17 weitere sind in Gründung (Stand April 2016) – aber erste HUBs schließen auch, zum Beispiel in Brüssel. Trotzdem wächst das Netzwerk, das momentan mehr als 6.000 Mitglieder hat, weiter. Geschätzt wird, dass in den nächsten fünf Jahren ca. 100 weitere HUBs entstehen werden.

Möchte man mit einem eigenen Team einen HUB in seiner Stadt gründen, folgt man einem festgelegten Prozess, der neben Machbarkeitsstudien und Raumvorschlägen unter anderem ein Interview mit den Haupt-HUBern via Skype beinhaltet. Außerdem bekommt man als Start-HUB auch einen Sister-HUB zur Seite, der mit Erfahrungsberichten und Best Practices helfen kann. Möchte man Mitglied eines bestehenden HUBs werden, zahlt man einen monatlichen Beitrag, der einem freien Zugang zu den Coworking-Spaces im entsprechenden lokalen HUB verschafft. Dort kann man dann seinen Arbeitsplatz einrichten und mit anderen Kreativen, die hauptsächlich an sozialen Projekten werkeln, gemeinsam arbeiten. In Wien kostet die Standard-Mitgliedschaft 120 Euro im Monat, aber die Preise variieren von Stadt zu Stadt. Einmal im Netzwerk aufgenommen, kann jeder HUBer in seinem HUB Workshops veranstalten, Meetings abhalten und an internen Weiterbildungsangeboten teilnehmen.

Das gemeinsame Online-Arbeitswerkzeug der HUBs ist das sogenannte HUBnet. Hier kann man sich und das ganze Team organisieren. Über das Online-Netzwerk läuft auch der Wissenstransfer: Es gibt zum Beispiel Tools zu Themen wie „Wie mache ich eine Abrechnung?“ Darüber hinaus gibt es auch regionale und themenbezogene Foren, in denen sich Mitglieder austauschen. Das HUB Global-Team nutzt beispielsweise die Organisations-Plattform Podio.

Den HUBbern geht es natürlich um mehr als nur eine nette Bürogemeinschaft. Über die virtuelle Plattform sind alle Mitglieder weltweit miteinander verbunden, tauschen Ideen aus und helfen sich gegenseitig bei Projekten. International finden zwischen den HUBs auch regelmäßige Treffen statt und einmal im Jahr soll es einen globalen HUB-Summit geben. Dieses Projekt scheint einen Nerv der Zeit zu treffen – der Ansturm ist riesig. 2011 wurde der Anmeldungsprozess für drei Monate gesperrt, da über 1.000 Anfragen kamen und das Kernteam sie nicht mehr bearbeiten konnte.

CC flickr / MVO Nederland

CC0 @ Pixabay / StartupStockPhotos

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