Wetterstationen aus dem 3D-Drucker

Eine Wetterstation aus dem 3D-Drucker? Kostengünstig und dennoch effizient, das haben Forscher in einem Projekt der UCAR entwickelt und sind schon in der Pilotphase.

Tägliche und sehr genaue Wetterberichte, auf die wir mit einem Klick auf unserem Smartphone zugreifen können, sind etwa in Entwicklungsländern kaum üblich, obwohl sie gerade dort notwendig wären. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gibt unter anderem Empfehlungen für die Anzahl von Messstationen am Boden: Der Durchschnittswert in Afrika ist dabei acht Mal geringer als empfohlen. Denn solche Wetterstationen sind sehr kostspielig (10.000 bis 20.000 Dollar) und vor allem Entwicklungsländer leisten sich solch teure Systeme nicht, was verheerende Folgen haben kann.

Kelly Sponberg, Projektmangager an der University Corporation for Atmospheric Research (UCAR) hat eine Wetterstation entwickelt, die aus dem 3D-Drucker kommt und in der Produktion nur um die 200-300 Dollar kosten soll. Auch Wartung und Instandhaltung der Wetterstation ist deutlich einfacher als bei einer herkömmlichen Wetterstation. Geht etwas kaputt, wird das Ersatzteil einfach ausgedruckt.

Die ersten gedruckten Wetterstationen stehen nun in Sambia. Sie unterstützen die Farmer bei ihrer Arbeit und warnen ebenfalls frühzeitig vor Überschwemmungen aufgrund von intensiven Regenfällen oder anderen Wetterkatastrophen.

Screenshot of the program-website iepas.net 07.2016

Hilfe aus dem 3D-Drucker

Ein Haus, ein Herz, eine Mahlzeit: für viele unbezahlbar – oder aus dem 3D-Drucker.

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