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What3Words

What3Words teilt die Welt in 3x3 Meter große Quadrate ein und erlaubt so präzise Wohnadressen – auch für Menschen in Slums und Townships.

Wenn dir ein Typ auf dem Schulhof „Ich weiß, wo du wohnst!“ zugeraunt hat, war das kein gutes Zeichen. Das bedeutete Ärger. In vielen Winkeln dieser Welt haben die Menschen aber ganz andere Probleme, denn sie wissen eben nicht, wo sie wohnen. In Slums, Townships oder unbebauter Natur gibt es keine Adressen. Und da eine Adresse als Grundlage für ein Bankkonto oder zur Beantragung von Mikrokrediten notwendig ist, sind diese Menschen von Finanzdienstleistungen ausgeschlossen.

What3Words teilt die Welt in 3x3 Meter große Quadrate ein, benennt jedes dieser 57 Billionen Quadrate mit drei Wörtern und ermöglicht so präzise Adressen – ohne Orte, Postleitzahlen oder Straßennamen. Das betterplace lab hat zum Beispiel die Adresse „heimische.heilende.absprache“. Ganz ohne Technik geht das natürlich nicht. Um die persönliche Adresse herauszufinden, muss man seinen Wohnort auf der Website oder in der App suchen.

In der Praxis hat der Dienst Erfolg und führt bereits zur Selbstermächtigung. So können in Liberia Mikrokredite über Diaconia beantragt werden, weil der Anbieter die Adressen von What3Words akzeptiert. Auch die Mongolei hat die Adressen von What3Words in ihren Postdienst integriert. Hilfreich ist das System natürlich auch für Reisen oder die humanitäre Hilfe.

Mit What3Words hat jetzt jeder die Chance selbstbewusst zu sagen: „Ich weiß, wo ich wohne!“.

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